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Skat beim Turnier

Pferdesportfestival Niedersachsen in Allersehl

Gedankensplitter – die Helden des Alltags

Kinderfunpark

Foto Kinderfunkpark/Bungeetrampolin

Am dritten Turniertag kommen im Kinderfunpark auch kleine Gäste des Pferdesportfestivals Niedersachsen auf ihre Kosten. Ab 10 Uhr morgens können sich kleine Gäste noch bis Sonntag auf dem Reitturnier in Allersehl nach Herzenslust in der Hüpfburg, an der Kletterwand oder beim Elfmeterschießen mit Geschwindigkeitsmessung austoben. Viel Spaß bringt auch das Bungeertrampolin der Familie Dehnecke aus Celle in der Kinder ab 15 Kilo unter Aufsicht große Sprünge machen und neben Luftsprüngen einen Salto üben können. Der Kinderfunkpark ist je nach Bedarf bis in den späten Abend geöffnet. Das Herumtoben ist kostenlos, lediglich die Nutzung des Bungeetrampolins kostet 5 EURO je Kind.

Glaeserner Tresor LVM

Einen VW Golf können die Teilnehmer des Gewinnspiels der LVM Versicherungen und des Autohaus Heise gewinnen. Der Gewinner wird durch die Eingabe einer sechsstelligen Zahl in das Zahlenfeld des gläsernen Tresors ermittelt. Jeder Festivalteilnehmer hat die Möglichkeit, ein Mal sein Glück mit einer von ihm ausgedachte Ziffernkombination gegen eine Teilnahmegebühr von einem EURO und Angabe seiner Adresse zu versuchen. Der nagelneue silbergraue Golf wartet auf dem Turniergelände in Allersehl darauf, von seinem neuen Besitzer in Empfang genommen zu werden. Der magische gläserne Tresor steht direkt vor dem Eingang des Festzelts am Stand der LVM Versicherungen.

Foto: Gläserner Tresor LVM

Einen Vorgeschmack auf die Deutschen Meisterschaften im Bullriding 2007 bekamen Kinder und Jugendliche im Festzelt des Pferdesportfestivals Niedersachsen am Freitagnachmittag. Das gefährliche elektrische Bullentier ließ sich von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen ungern reiten, so dass jeder Reiter früher oder später mit einem Abwurf für sein mutiges Antreten belohnt wurde. Bei der Vorentscheidung der Deutschen Meisterschaften gegen 22.30 Uhr gilt es, sich bis zum bitteren Ende im Sattel zu halten.

Foto Bullriding Kids

Bullriding Kids
Taizo Sugitani

Auf die kommenden Weltmeisterschaften und olympischen Spiele, für deren Teilnahme er sich in seinem Heimatland qualifiziert hat, bereitet sich der Japaner Taizo Sugitani derzeit in Europa vor. Der sympathische 31-jährige Springeiter, der in seiner Heimat die Nachfolge seines erfolgreichen Vaters angetreten hat, lebt und trainiert derzeit in Belgien und besucht eine Vielzahl der wichtigen Turniere in Europa. „Allersehl ist wirklich ein wichtiges und sehr professionell organisiertes Event, ich fühle mich hier sehr wohl“ so der erfolgreiche Springreiter aus Osaka.

Foto Taizo Sugitani

Schön wie Britney Spears oder Paris Hilton? Das ist jetzt auch bei Pferden kein Problem. Mit ihren Haarverlängerungen bringt Anja Hinken jeden lichten Schopf oder Schweif wieder in Form. „Wenn ein Pferd zu einem guten Preis verkauft werden soll spielt auch die Optik eine große Rolle“ weiß die 35-jährige Existenzgründerin aus Erfahrung. Mit Hilfe eines Schweißgeräts und synthetischem Kleber fügt sie Echthaar in der entsprechenden Farbe an die echten Haarsträhnen an, die teilweise abgefressen oder ausgedünnt sind. „Das hält ewig, ich habe mit dem Schweif meines eigenen Pferdes experimentiert und jetzt die perfekte Lösung gefunden“ so die Einzelhandelskauffrau, die sich mit ihrer Geschäftsidee „Pferdehaarextensions“ im Mai 2007 selbständig gemacht hat. Für ganz modebewusste Pferdehalter hat sie auch farbige Strähnen im Angebot. Für den perfekten Schweif braucht es allerdings ein wenig Geduld – sieben bis neun Stunden dauert die optimale Frisur. Aber das ist bei einem Popstar sicherlich auch nicht anders

Foto Anja Hinken

Anja Hinken
Erhard Gansler

Sieben Tageseinsätze hat Erhard Gansler am Mittag des dritten Wettkampftages bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Für ihn sind alle Pferde gleichermaßen wichtig, gerade auf Turnieren ist er kurzfristig der ersehnte Retter in der Not. Der Hufschmied verfügt über eine komplette mobile Werkstatt inklusive Schweißgerät und Bohrmaschine. Bereits seit seinem vierzehnten Lebensjahr beschlägt und erneuert der gelernte Schmied Hufeisen. Dabei bleibt er selbst nicht von Verletzungen verschont. Auf dem Reitturnier in Allersehl zog er sich bei einem Einsatz eine tiefe Fleischwunde zu, die im Krankenhaus genäht werden musste. „In diesem Job musst Du hart im Nehmen sein und ich mache das nun schon bereits seit mehr als 30 Jahren“ so die Bilanz des Hufschmieds zur Halbzeit des Turniers.

Foto Erhard Gansler

Stürze gehören zum Pferdesport, sie sind leider nie auszuschließen. Bei Verletzungen von Reitern stehen innerhalb weniger Minuten die ehrenamtlichen Helfer vom Malteser Hilfsdienst bereit, um eine Erstversorgung vor Ort vorzunehmen. Rund 22 Rettungssanitäter sind auf dem Pferdesportfestival in Allersehl im Einsatz. Sie arbeiten in wechselnden Schichten und versorgen Reiterinnen und Reiter, die bei einem Sturz meistens Prellungen oder Verspannungen im Nackenbereich davontragen. „Das können wir hier direkt vor Ort behandeln. Schlimmere Unfälle oder eine Einlieferung ins Krankenhaus sind hier auf dem Turnier in Allersehl bisher glücklicherweise nicht vorgekommen. Wir sind aber auch auf vielen anderen Sportveranstaltungen wie Karate, Judo, Schwimmen oder Jazzdance und natürlich zahlreichen Konzerten im Einsatz.“ so Sanitäter René Krumschmidt, für den ein freiwilliges Engagement Ehrensache ist.

BRK

(v.l.n.r Manuel Bartels aus Gifhorn, Sven Wendland und Rettungssanitäter René Krumschmidt aus Wolfsburg bereit für den Notfall)

Bodenpflege

Foto Bodenpflege/Rainer Richter

Ein guter Reitboden ist mit viel Arbeit verbunden. In jeder Pause und vor jeder Prüfung bereitet Rainer Richter aus Schönebeck bei Magdeburg die Sandplätze des Pferdesportfestivals in Allersehl für die nächste Prüfung vor. Das bedeutet rund 15 Einsätze auf den Turnierplätzen und noch mal acht auf den Abreiteplätzen täglich. „Wir sorgen dafür, dass jeder Teilnehmer mit den gleichen optimalen Grundbedingungen starten kann. Dafür bin ich das ganze Jahr über von Norderney bis zum Bodensee unterwegs. Wenn es richtig heiß wird kommt noch eine Bodenwässerung pro Tag dazu. Was hier in Allersehl besonders Spaß macht ist die Arbeit im Team. Alle arbeiten Hand in Hand dafür, dass alles optimal klappt“ berichtet der 44-jährige, der sich auch in seiner Freizeit mit dem Hobby Reitsport beschäftigt.

Skat Turnier

Turnierchef Holger Bock in lockerer Skatrunde

Zur Halbzeit des zweiten Wettkampftages beim Pferdesportfestival in Allersehl läuft alles reibungslos. Gelegenheit für Turnierchef Holger Bock, sich nach einer stressigen Aufbauphase und zwei erfolgreichen ersten Wettkampftagen ein wenig zurück zu lehnen und in einer netten Skatrunde ein paar Minuten abzuschalten. Mitten im Turniergeschehen bietet sich damit Gelegenheit für eine entspannte Einstimmung auf die Offenen Skatmeisterschaften des Skatclub Hankensbüttel, die am Samstag, 11. August, für Stimmung im Festzelt sorgen werden.

*** Samstag 11. August *******************************************************************

Freude am Skat

Über 100 Teilnehmer nutzten den vorletzten Veranstaltungstag des Pferdesportfestivals Niedersachsen für zünftige Skatrunden im Rahmen der Offenen Skatmeisterschaften des Skatclubs Hankensbüttel e.V. Rund zwei Stunden je Serie drehte sich im Festzelt des Allersehler Reitturniers alles um das richtige Blatt. Aus den erzielten Veranstaltungserlösen übereichte der Hankensbüttler Skatverein eine Spende von rund 100 EURO an den Vorsitzenden des Reit- und Fahrvereins Isernhagener Land, Hartmut Pelzer. Ihm obliegt gemeinsam mit Holger Bock die sportliche Leitung des Pferdesportfestivals Niedersachsen. Alle Skatfreunde lobten die tolle Atmosphäre in Allersehl und waren mit viel Spaß bei der Sache. So war man am Ende auch einhellig der Meinung, dass dieser gelungene Teil des Rahmenprogramms beim nächsten Pferdesportfestival unbedingt wieder mit eingeplant werden sollte.

Jedes Springen unterscheidet sich in Parcoursgestaltung und Schwierigkeitsgrad von dem anderen. Und natürlich muss für unterschiedliche Altersklassen bei Pferd und Reiter eine individuelle Platzgestaltung konzipiert werden. Die Parcourschefs des Pferdesportfestivals Niedersachsen und ihre freiwilligen Helfer sind von frühmorgens bis zu den Flutlichtspringen spät in der Nacht an fünf Wettkampftagen mit Feuereifer bei der Arbeit, um optimale Bedingungen für Pferd und Reiter zu schaffen. Dabei gilt es, die Pausen zwischen den Springen so kurz zu halten dass die pferdesportbegeisterten Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen, der Parcours aber auch den hohen Ansprüchen der Jury gerecht wird. „Wir sind ab 7 Uhr im Einsatz und dann eigentlich den ganzen Tag auf dem Gelände, bei Wind und Wetter“, so Parcourschef Heiko Wahlers. „Das ist immer wieder spannend und die Aufgabe macht viel Freude.“

Parcourschefs in Allersehl

Parcourschefs in Allersehl

Amazonen-Bullriding

Zum Abschalten nach dem Stress der Turnierteilnahme treffen sich Reiter und Reiterinnen gern in entspannter Atmosphäre. So manche Amazone sucht anscheinend nach einer zusätzlichen Herausforderung. Und wenn sie besonders schön und mutig ist, kämpft sie mit einem wilden Bullen. Mit dieser Aktion konnte sich Mylene Diederichsmeier der Anerkennung ihrer männlichen Kollegen sicher sein, die ihrem Auftritt und Fall beim Bullriding mit einigem Sicherheitsabstand gebührend bejubelten.

Familienfest
Fussball
Reiter- Hunde - gute Laune

Reiter – Hunde – gute Laune

Dass sie harte Konkurrenten auf dem Turnierplatz sind ist nachvollziehbar. Schließlich geht es bei großen Wettkämpfen um Preisgeld, Ruhm und Anerkennung. Hinter den Kulissen jedoch bilden die Reiter eine eingeschworene Gemeinschaft. Bei der Besichtigung des Parcours wird der Sportsgeist groß geschrieben. Und so trifft man sich zu einem kleinen Plausch direkt auf dem Platz. Und in der Vorbereitungs- und Konzentrationsphase zeigt sich die deutsche Reitsportelite, darunter Mario Stevens, Gilbert Böckmann und Carsten-Otto Nagel, ganz entspannt.

Dies setzte sich auch nach den erfolgreich absolvierten Springprüfungen fort. Mit vollem Elan trat eine Auswahl von Springreitern gutgelaunt gegen das Fußballteam der Veranstalter und Helfer an. In zwei Halbzeiten zu je sieben Minuten ging zunächst die Gastmannschaft in Führung. Nach einem Time-Out zur Stärkung mit einem kühlen Wittinger Pils durch Turnierchef Holger Bock konnten die wieder zu Kräften gekommene Reiterelite auf ein Unentschieden von 2:2 ausgleichen. Die endgültige Entscheidung fiel in einem packenden Elfmeterschießen. Doch das Ergebnis trat angesichts der Begeisterung bei Zuschauern und Aktiven in den Hintergrund. Frei nach dem Motto "Dabeisein ist alles" gingen alle Beteiligten gutgelaunt vom Platz.

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